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ZU VIEL DES SMARTEN?

WIE VIEL ASSISTENZ BRAUCHT DER MENSCH?

 

Interdisziplinäres Symposium am 25. Juni 2013
Im Rahmen des Symposiums sollen die Auswirkungen allgegenwärtiger Umgebungsintelligenz auf unser Leben im Rahmen interdisziplinärer Fachvorträge diskutiert werden. Hierzu wird die Vision allgegenwärtiger Umgebungsintelligenz sowie der aktuelle Stand der Technik vorgestellt. Anschließend sollen weitere Vorträge gesellschaftliche, philosophisch-ethische, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte dieser Entwicklung kritisch betrachten. Zusätzlich werden Promovierende aller Fachrichtungen in einer Posterausstellung ihre Gedanken präsentieren und so zur Diskussion beizutragen. Eine Podiumsdiskussion mit anschließendem Get Together bildet den Abschluss und lädt zum weiteren Austausch über das Thema ein.

Die Vision

Smartphones, Smart Rooms, Smart Homes, Smart Cars, Smart Grid, Smart Cities. Alles um uns herum wird smart. Aber wird unser Leben dadurch auch smarter? Intelligente Gegenstände mit verschiedenen Fähigkeiten durchdringen unseren Alltag, vernetzen sich zu einem Internet der Dinge und konstituieren sich so zu Intelligenten Umgebungen, die den Menschen bei seinen alltäglichen Aktivitäten unterstützen sollen. Was sich anhört wie eine Zukunftsvision ist längst Alltag. Smartphones helfen uns, die nächste Bushaltestelle zu finden; Smart Cars warnen vor Gefahren, Staus oder helfen bei der Navigation sowie beim Einparken; Smart Homes steuern Heizung, Jalousien und andere Haustechnik automatisch. Und diese Beispiele sind erst der Anfang der Entwicklung.

Die Kontroverse

Allgegenwärtige intelligente Umgebungen und die daraus resultierende Nutzerassistenz bieten einige offensichtliche Vorzüge, u. A. erhöhter Komfort, Zeitersparnis bei alltäglichen Aufgaben oder erhöhte Sicherheit. Dennoch sollte dieser Trend kontrovers diskutiert werden. Im Folgenden wurden nur einige offene Fragestellungen skizziert:

  • Je smarter die Umgebung, desto unbedarfter der Mensch? Verlernt der Mensch durch allgegenwärtige Assistenz grundlegende (Alltags-)Fähigkeiten und Wissen?
  • Wie viel Verantwortung bzw. Kompetenz kann und sollte der Mensch an intelligente Umgebungen abgeben?
  • Wird der Mensch durch die gewonnene Zeit / den gewonnenen Komfort glücklicher?
  • Gibt es Korrelationen zu den Entwicklungen von Neuen Medien und Internet?

Wichtige Daten

01.06.2013  -  Deadline für die Poster-Abstracts

05.06.2013  -  Benachrichtigung über Poster-Annahme

01.06.2013  -  Deadline Anmeldung und Überweisung der Teilnahmegebühr

25.06.2013  -  Symposium

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PDF-Version des Programms

What's the Symposium about?

Die Vision:
Smartphones, Smart Rooms, Smart Homes, Smart Cars, Smart Grid, Smart Cities. Alles um uns
herum wird smart. Aber wird unser Leben dadurch auch smarter?
Intelligente Gegenstände mit verschiedenen Fähigkeiten durchdringen unseren Alltag,
vernetzen sich zu einem Internet der Dinge und konstituieren sich so zu Intelligenten
Umgebungen, die den Menschen bei seinen alltäglichen Aktivitäten unterstützen sollen. Die
Sammlung von Kontextdaten – Informationen über uns und unsere Umgebung – ist die
Grundlage für diese Umgebungsintelligenz. Auf Basis dieser Daten sollen die Absichten von
Menschen frühzeitig erkannt werden, um sie anschließend bei Ihren Aktivitäten zu
unterstützen. Was sich anhört wie eine Zukunftsvision ist längst Alltag. Smartphones helfen
uns, die nächste Bushaltestelle zu finden; Smart Cars warnen vor Gefahren, Staus oder helfen
bei der Navigation sowie beim Einparken; Smart Homes steuern Heizung, Jalousien und
andere Haustechnik automatisch. Und diese Beispiele sind erst der Anfang der Entwicklung.
Die Kontroverse:
Allgegenwärtige intelligente Umgebungen und die daraus resultierende Nutzerassistenz
bieten einige offensichtliche Vorzüge, u. A. erhöhter Komfort, Zeitersparnis bei alltäglichen
Aufgaben oder erhöhte Sicherheit. Dennoch sollte dieser Trend kontrovers diskutiert werden.
Im Folgenden wurden nur einige offene Fragestellungen skizziert:
 Je smarter die Umgebung, desto unbedarfter der Mensch? Verlernt der Mensch durch
allgegenwärtige Assistenz grundlegende (Alltags‐)Fähigkeiten und Wissen?
 Besteht die Gefahr der Abhängig von allgegenwärtiger Assistenz?
 Wie viel Verantwortung bzw. Kompetenz kann und sollte der Mensch an intelligente
Umgebungen abgeben?
 Wer ist Verantwortlich, wenn Menschen durch Assistenzvorschläge (fatale) Fehler
machen?
 Sind Assistenzsysteme unethisch (z. B. in der Altenpflege)?
 Wird der Mensch durch die gewonnene Zeit / den gewonnenen Komfort glücklicher?
 Gibt es Korrelationen zu den Entwicklungen von Neuen Medien und Internet?
Ziel des Symposiums:
Im Rahmen des Symposiums sollen die Auswirkungen allgegenwärtiger Umgebungsintelligenz
auf unser Leben im Rahmen interdisziplinärer Fachvorträge diskutiert werden. Dabei sollen
insbesondere folgende grundlegende Fragen, die sich aus der skizzierten Kontroverse
ergeben, geklärt werden:
 Wie verändert allgegenwärtige Umgebungsassistenz uns und unser Leben?
 Wie viel Assistenz braucht der Mensch?
 Wie viel Assistenz verträgt der Mensch?
Hierzu wird zunächst die Vision allgegenwärtiger Umgebungsintelligenz sowie der aktuelle
Stand der Technik in einem Fachvortrag vorgestellt. Anschließend sollen weitere Fachvorträge
philosophisch‐ethische, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte dieser Entwicklung kontrovers
betrachten. Ein Get Together im Anschluss an die Fachvorträge lädt zu weiteren Diskussionen
zum Thema ein. Mit einem Call for Poster werden Promotionsstudenten aller Fachrichtungen
dazu eingeladen, Arbeiten, Ideen und Gedanken, die in Verbindung mit dem Thema des
Symposiums stehen, zu skizzieren. Die Poster werden im Rahmen einer Ausstellung, die
parallel zum Get Together stattfindet, präsentiert und diskutiert.


Englisch

gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
22.01.20